26.000 Besucher beim internationalen Literaturfestival Berlin

Mit einem Konzert von Ada Milea und Romulus Chiciuc aus Rumänien im überfüllten Café Global des Hauses der Kulturen der Welt ging gestern das 10. internationale literaturfestival berlin (ilb) zu Ende.

Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz des Festivals, in dessen Focus in diesem Jahr Osteuropa stand. Internationale Autoren wie Rana Dasgupta, Nuruddin Farah, Juan Goytisolo, Alberto Manguel, Yann Martel, der 97-jährige Slowene Boris Pahor, Vladimir Sorokin und Andrzej Stasiuk lasen wie Durs Grünbein und Hans Joachim Schädlich aus ihren –zumeist neuen- Werken. In der Veranstaltungsreihe „Reflections“ wurden u.a. die Geschichte des Stalinismus, die Zukunft Europas und der Drogenkrieg in Mexiko diskutiert.

Zwei Rekorde konnte das ilb verzeichnen: Bei einer 24-stündigen Lesung im Internet am 21. September, dem Weltfriedenstag, hatten 75 Autoren aus aller Welt aus ihren Werken vorgetragen. Sie stand unter dem Motto Authors for Peace und wurde ins Guiness World Records Buch eingetragen. Unter den Schriftstellern waren unter anderen die deutsche Autorin Elke Schmitter, der koreanische Lyriker Ko Un und Liao Yiwu aus China.

Auf einen Besucherrekord ist das Festival besonders stolz: 13.000 Kinder und Jugendliche besuchten die Veranstaltungen der Sparte „Internationale Kinder- und Jugendliteratur“. Insgesamt verzeichnete das Festival 26.000 Besucher.

Im nächsten Jahr soll das Festival im September 2011 – dann wieder im renovierten Haus der Berliner Festspiele – stattfinden.

Informationen und Fotos unter www.literaturfestival.com

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