3. Frankfurter Lyriktage vom 24. bis 28. Mai

Experiment, lyrisch lautet der Titel der 3. Frankfurter Lyriktage, die seit 2007 alle zwei Jahre – alternierend mit dem Festival literaTurm – in der Mainmetropole stattfinden und vom Kulturamt veranstaltet werden.

An fünf Tagen stehen 45 Mitwirkende in zehn Veranstaltungen auf verschiedenen Bühnen. Ziel des Festivals ist es nicht, mit Höhepunkten und Sensationen zu glänzen, sonder Lyrik für ein breites Publikum zu erschließen.

Kulturdezernent Prof. Felix Semmelroth unterstrich die Bedeutung von Lyrik auf der heutigen Pressekonferenz: „Das, was der Markt ohnehin bereitstellt, muss nicht noch durch Steuergelder gefördert werden. Lyrik schon. Das Format Festival eignet sich besonders für die intensive öffentliche Auseinandersetzung mit einer als schwierig geltenden literarischen Gattung.“

Dabei gibt es transdisziplinäre Entwicklungen, die beispielsweise in der Veranstaltung Osmosen aus Wörtern und Tönen. Das vertonte Gedicht mit Julia Cloot, Durs Grünbein und Georg Katzer sichtbar werden.

Mit der Langen Nacht des lyrischen Experiments, zu der sich Paulus Böhmer, Christian Filips, Matthias Göritz, Barbara Köhler, Christian Lehnert, Franz Mon, Rick Reuther, Monika Rinck, Ulrike Almut Sandig, Daniela Seel, Ulf Stolterfoth, Franz Tröger und Bo Wiget angekündigt haben, geht das Festival am 28. Mai zu Ende.

Details sind unter www.frankfurter-lyriktage.de nachlesbar.

JF

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