Ab heute: Jüdische Kulturwochen in Frankfurt/Main

Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main, und Dr. Dieter Graumann, Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main,

Ausstellung für Ignaz Bubis

eröffnen heute die Jüdischen Kulturwochen. Unter dem Motto „Tradition und das jüdische Leben in Frankfurt heute“ finden bis zum 2. September Konzerte, Ausstellungen, Diskussionen, Führungen, Filmabende und Lesungen statt.

Im Sendesaal des Hessischen Rundfunks gibt heute Abend Avraham Fried, der populärste orthodoxe Sänger traditioneller jüdischer Lieder, ein Konzert. Außerdem finden Lesungen und Diskussionen mit Ralph Giordano (Kiepenheuer & Witsch), Ruth Lapide (Kreuz), Saul Friedländer (C.H. Beck), dem diesjährigen Friedenspreisträger, Wladimir Kaminer (Manhattan) und Dr. Dieter Bartetzko (Jüdischer Verlag) statt.

Letzterer ist Teilnehmer an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Deutsche Staatsbürger jüdischen Glaubens – Leben und Werk von Ignatz Bubis“, zu der auch Otto Graf Lambsdorff und Prof. Dr. Salomon Korn erwartet werden. Die Moderation übernimmt Esther Shapira.

Zeitgleich ist bis zum 11. November im Jüdischen Museum in Frankfurt, Untermainkai 14-15, die Ausstellung „Ignaz Bubis – Ein jüdisches Leben in Deutschland“ zu sehen, die wichtige Stationen seines Lebens in einem medial umgesetzten Konzept beleuchtet und Freunde, Kritiker und Weggefährten zu Wort kommen lässt.

Das gesamte Programm ist hier abrufbar.

JF

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