Andreas Dorau und Sven Regener brachten Berliner Fluxbau zum Toben

Action im Fluxbau

„Wer diese Anekdoten nicht komisch findet, findet gar nichts komisch“, meinte am Dienstag die taz über Andreas Doraus und Sven Regeners Buch Ärger mit der Unsterblichkeit (Galiani).

Einen Tag später lachten sich gut 150 geladene Buchhändler, Journalisten und Verlagsfreunde im Berliner Fluxbau tatsächlich schief, als Regener einige der bizarren Geschichten vorlas, die der Avantgardist Andreas Dorau in 35 Jahren Kulturindustrie erlebt hat. Und Andreas Dorau feuerte das Ganze mit höchst kuriosem Film- und Bildmaterial an.

Selbst wer noch nie etwas von Dorau gehört hat und im Kulturbetrieb nur Zaungast ist, ließ sich anstecken, wenn es um die grotesken Selbstinszenierungen bei Goldverleihungen, um Angst beim Tanzen, schlecht getarnte Neidanfälle, verwirrte Kamerafrauen und versehentlichen Ruhm ging.

„Eigentlich porträtiert Andreas Dorau mit seinen Geschichten ja vor allem den Kulturbetrieb, und genau deswegen muss man ständig lachen. Es kommt einem vieles ziemlich vertraut vor – auch wenn man kein Künstler ist“, meint Esther Kormann von Galiani und freut sich auf die nächste Woche, in der das Buch erscheint.

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