„Verboten und verbrannt“

Heute wird um 18 Uhr in der Stadtbibliothek Wiedenbrück aus Anlass des 70. Jahrestages der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen 1933 zusammen mit der Volkshochschule Reckenberg-Ems sowie der Stadtbibliothek Wiedenbrück (bis zum 24. Mai) die Ausstellung „Verboten und verbrannt“ mit mehr als 60 Erstausgaben der damals verbrannten Titel eröffnet. Die Sonderausstellung ist in der Stadtbibliothek in Wiedenbrück (Kirchplatz 2) kostenfrei zu besichtigen.
Der Sammler Claus Friedrich aus Niedernhausen hat in über 25 Jahren mehr als 250 Originalausgaben von Autoren zusammengetragen, die während der Nazizeit inhaftiert, umgebracht oder ins Exil gezwungen wurden. Seine Bücher waren bereits im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen zu sehen, zuletzt im März während der Leipziger Buchmesse bei der vom Club Bertelsmann unterstützten Veranstaltung „Jüdische Lebenswelten“.

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