Bilder von Willy Puchner in der österreichischen Botschaft in Berlin

Gestern Abend wurde in Berlin nicht nur die große Nofretete-Ausstellung eröffnet. Kleiner, aber feiner ging es in der Botschaft Österreichs zu. Dort wurde im Österreichischen Kulturforum eine Ausstellung mit Bildern des Wiener Künstlers Willy Puchnereröffnet.

Natalie Tornai, Willy Puchner

Georg Locher, der Direktor des Kulturforums und Natalie Tornai, die Programmleiterin von Bloomsbury Kinderbücher und Jugendbücher begrüßten die zahlreichen Gäste, die Originale aus der Neuerscheinung Ein Hase auf Reisen bewundern konnten. In den Bildern gehe es um die Themen, die den Fotografen und Illustrator Willy Puchner schon ein Leben lang bewegen: „Aufbrechen und Ankommen, das Reisen – zu neuen Ufern, zu anderen, zu sich selbst“, so Locher. Im Werkstattgespräch mit Natalie Tornai erzählte Willy Puchner, dass es gar nicht so leicht war, 18 Bilder aus einer Fülle von 100 Arbeiten für das Buch auszuwählen. Im Mittelpunkt steht ein kleiner Hase, ein rotes Stofftier, das nachts zum Leben erwacht. Es unternimmt Reisen, begegnet schließlich einer roten Häsin und eine andere Geschichte beginnt.

Das Buch richte sich an Erwachsene, eigne sich aber auch gut zum gemeinsamen Vorlesen und Betrachten mit Kindern, betonte Willy Puchner. Zumindest in Berlin dürfte „Ein Hase auf Reisen“ unter so manchem Weihnachtsbaum liegen: Der Künstler signierte bereitwillig seine Bücher und auch das beigelegte großformatige Plakat. Mehr noch: Er schenkte allen Gästen ein selbst angefertigtes Orakel-Lesezeichen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Januar in Berlin zu sehen.

ML

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