Buchmesse-Rahmenprogramm: „Carne Argentina“

Jean-Louis Larivière, Marcos López,
Dudu von Thielmann

Gestern Abend wurde in der Ausstellungshalle in der Schulstraße 1A in Frankfurt eine Exposition des argentinischen Fotografen Marcos López eröffnet, der mit Pop-Latino-Augen den südamerikanischen Kontinent durchstreift und seine Eindrücke in eigenwillige Inszenierungen umsetzt.

Zur Vernissage konnten nicht nur Marcos López persönlich, sondern auch die beiden Verleger Dudu von Thielmann und Jean-Louis Larivière, die den Fotografen für ihr Editionshaus entdeckten, begrüßt werden.

Stadträtin Elisabeth Haindl hieß die vielen Gäste willkommen und zitierte den Künstler, der sich als illegitimes Kind von Diego Rivera und Andy Warhol bezeichnet. Marcos López verbindet seinen besonderen Blick mit Kreativität und handwerklicher Meisterschaft und schafft in seinen Werken die Berührung von Realität und Fiktion.

Seine Foto-Inszenierungen gleichen Gemälden, sie sind farbintensiv, surreal, ironisch, sarkastisch, exzessiv. Marcos López gehört zu den wichtigsten Vertretern lateinamerikanischer Fotografie. Mit erfolgreichen Ausstellungen in Frankreich, Spanien und den USA hat er sich international einen Namen erworben.

Ein Bildband über sein Gesamtwerk ist im Verlag Ediciones Larivière, Buenos Aires, erschienen und kann während der Exposition, die bis zum 24. Oktober zu sehen ist, gekauft werden. Außerdem wurde in limitierter Auflage ein Bild von Marcos López angeboten.

Die Ausstellung in Frankfurt wurde von den Rencontres d’Arles in Zusammenarbeit mit dem Central European House of Photography, Bratislava, realisiert und wird vom Kulturamt unterstützt. Ein Dank geht in diesem Zusammenhang auch an den Koordinator der Ausstellungshalle, Dr. Robert Bock sowie Dorle Kopetzky für die Öffentlichkeitsarbeit.

JF

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