Das Literaturhaus Berlin eröffnet am Freitag eine Ausstellung über Hannah Ahrendt

Hannah Arendt – Von den Dichtern erwarten wir Wahrheit lautet der Titel der von Barbara Hahn und Marie Luise Knott erarbeiteten Ausstellung, die Zitate und Gedichte, Dialoge, Vorträge, Briefe, Bücher, Fotos und Bilder versammelt.

„Nur von den Dichtern erwarten wir Wahrheit (nicht von den Philosophen, von denen wir Gedachtes erwarten)“, schrieb Hannah Arendt in ihrem Denktagebuch. „Dichterisch Denken“ – so bezeichnete sie Walter Benjamins Schreibweise, und so könnte man auch ihr Schreiben charakterisieren. Hannah Arendt hat über Dichter geschrieben und war mit vielen Schriftstellern befreundet. Ihr wurden Gedichte gewidmet, Figuren in literarischen Texten tragen ihre Züge.

Die Ausstellung ist bis zum 11. Februar in Berlin zu sehen. Anschließend wandert sie ins Literaturhaus Frankfurt (3. März bis 15. April 2007) und in die Aspekte-Galerie im Kulturzentrum Gasteig, München, (24. April bis 8. Juni 2007). Eine adaptierte Wanderausstellung soll in Kaliningrad, Bukarest, New York und an weiteren Orten zu sehen sein.

Der Katalog erscheint im Verlag Matthes & Seitz Berlin: »Hannah Arendt – Von den Dichtern erwarten wir Wahrheit«, hg. von Barbara Hahn und Marie Luise Knott. (Texte aus dem Literaturhaus Berlin, Band 17), 220 Seiten, 18,80 Euro, ISBN 3-88221-921-1.

Weitere Informationen unter: www.literaturhaus-berlin.de

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.