Rattenscharfe Bilder im Struwwelpeter-Museum Frankfurt

Uschi Heusel mit dem Strubbelludwig
und dem Struwwelpeter-Orden

Den nunmehr vierten Band der sympathischen Ratte Ludwig stellte Zeichnerin Uschi Heusel heute im Struwwelpeter-Museum in Frankfurt vor, und das hatte seinen Grund: Jetzt gibt es einen „Strubbelludwig“.

Zur Buchpräsentation konnte die Leiterin des 1977 gegründeten Museums, Beate Zekorn von Bebenburg, viele Besucher begrüßen. „Wir haben Ratten im Haus“, begann sie, „und dieses Museum ist ihnen ein schönes Plätzchen für den Winter“. In den Räumen im Obergeschoss werden sowohl Originalzeichnungen aus dem neuen Buch gezeigt als auch barock gerahmte Gemälde, darunter die Ratte Ludwig als Sonnenkönig. Alle Bilder sind daneben mit amüsanten Texten von Uschi Heusel versehen, ein zusätzlicher Grund zum Schmunzeln.
Beate Zekorn von Bebenburg sprach von „verrattsten“ Gemälden, denn meist dienten berühmte Porträts der Zeichnerin als Vorlage. Entstanden sind rattenscharfe Bilder.

Die ursprünglich von Dr. Heinrich Hoffmann erzählten Gute-Nacht-Geschichten dichtete Uschi Heusel aktuell um und zeichnete sie neu – ein Spaß beim Schauen und Lesen. Für den „Strubbelludwig“, der Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Freude machen dürfte, erhielt Uschi Heusel von der Leiterin des Museums den Struwwelpeter-Orden.

Das Buch ist im Verlag M. Naumann erschienen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Februar 2009 zu besichtigen.

Übrigens: Seit diesem Frühjahr gibt es eine regionale Kooperation zwischen der Zeichnerin Uschi Heusel und der Firma G. Weinand; jetzt können sich kleine und große Fans auch mit Ratte-Ludwig-T-Shirts schmücken.

JF

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