Uwe Greßmann – ein Außenseiter-Poet der DDR ist in Berlin neu zu entdecken

Die Straße ist eine Waschküche lautet der Titel einer Ausstellung der Stiftung Archiv der Akademie der Künste über Leben und Werk des Dichters Uwe Greßmann. Der 1933 geborene Greßmann, dieser „seltsamste und eigensinnigste Dichter der DDR in den Jahren nach 1960“, wie Adolf Endler ihn nannte, hinterließ bei seinem frühen Tod im Jahre 1969 ein bedeutendes und umfangreiches – in großen Zyklen angelegtes – lyrisches Werk. Die Ausstellung, die noch bis Ende November im Archivgebäude am Robert-Koch-Platz zu sehen ist, folgt dem Leben und der Poetologie des Dichters anhand von Manuskripten und Entwürfen, Briefen und Karten (u.a. von Sarah Kirsch), Dokumenten, Büchern aus dem Nachlass, graphischen Arbeiten von Uwe Greßmann und Fotografien.
Informationen unter: http://www.adk.de/

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