AWS-Tagung beendet – Viele Diskussionen angestoßen – Tagung gehörte zu den intensivsten der letzten Jahre

Die AWS-Teilnehmer erwartungsfroh vor der Stadtrundfahrt

Als gestern Mittag die Jahresarbeitstagung der AWS in Potsdam beendet war, hatten wohl die meisten Beteiligten das gute Gefühl, drei spannenden Tagen beigewohnt zu haben.

AWS-Vorsitzender Heinrich Riethmüller rief geradezu euphorisch als Abschlusswort ins Plenum, die Tagung werde als „ein absolutes Highlight in die Geschichte der AWS-Tagungen“ eingehen.

Und wirklich: wie in unserer Berichterstattung über die ersten beiden Tage schon anklang, rückte in so wohl kaum erwarteter Deutlichkeit die Zukunftsperspektive der AWS in den Fokus. Natürlich wird diese schon lange diskutiert, doch machte die Ankündigung Heinrich Riethmüllers, nicht nochmals für den Vorstand kandidieren zu wollen und der dezidierte Wunsch nach einem Nachfolger aus der Generation der 30 – 40jährigen, sehr deutlich, wie dringlich die Problematik ist.

Die AWS steht mit der fortschreitenden Konzentration auf Handelsseite (Kommentar eines Tagungsteilnehmers: „bald sitzen hier nur noch ‚Säcke’ und Schweitzers…“) vor großen Problemen, und, dass in der jüngeren Generation wenig Verlangen nach aktiver Beteiligung an der Vorstandsarbeit besteht, macht die Sache gewiss nicht einfacher.

Und trotzdem war auf Grund des anspruchsvollen und ansprechenden Tagungsprogramms die Stimmung gut wie lange nicht mehr, da passte es, dass Prof. Anton Meyer, alter Hase unter den Marketing-Profs, mit dem Abschlussvortrag alle Teilnehmer noch mal so richtig aus der Lethargie nach dem intensiven Auskosten des festlichen Abends auf Schloß Cecilienhof riss.

Im Park von Sanssouci

Fazit: es bleibt spannend, viele Probleme und Diskussionsbereiche bei der AWS bilden in kleinem Maßstab Probleme der gesamten Branche ab. Insofern ist es durchaus spannend, mit Lösungen im Kleinen vielleicht ab und an auch neue Ideen für die „großen“ Themen zu bekommen.

MK/CT

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