Berlin: Knapp 10.000 Besucher kamen zum Poesiefestival

Mit der Uraufführung der szenischen Fassung des Langpoems „Omeros“ von Nobelpreisträger Derek Walcott und einem Konzert von Michael Lentz und Band ging gestern das 8. poesiefestival berlin zu Ende. Insgesamt erlebten beinahe 10.000 Besucher über 100 Künstler aus 20 Ländern.

Erstmalig bot das Festival auch eine Fortbildung für Lehrer und Bibliothekare zur Lyrikvermittlung an und unterstützte damit die Forderung von Kulturstaatsminister Bernd Neumann: „Der Umgang mit Poesie darf nicht aus dem Schulunterricht verschwinden. Das Lesen, Hören und Lernen von Gedichten bedeutet nicht nur eine pädagogisch wichtige Konfrontation mit Grenzsituationen menschlicher Existenz und mit Gefühlen aller Art. Vor allem wird auf diese Weise das individuelle Sprach- und Sprechempfinden geschärft, gefördert und erweitert“, so Neumann in seiner Rede zum poesiefestival berlin 2007.

„In deutscher Sprache geschriebene Dichtung gehört zum Besten, was weltweit verfasst wird“, so Festivalleiter Thomas Wohlfahrt. „Es muss dafür gesorgt werden dass sie auch international wahrgenommen werden kann“. Er überreichte Neumann das Konzept zu einem Poesiezentrum, das auch diese Aufgabe übernehmen würde.

Der Termin für das nächste poesiefestival berlin steht schon fest. Es findet statt vom 21. bis zum 29. Juni 2008.

Informationen unter: www.literaturwerkstatt.org

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