Berlin: Literarisch-musikalische Soirée mit Rosine De Dijn in der belgischen Botschaft

Gestern Abend luden die Botschaft Belgiens und die Einstein Stiftung in Berlin zu einem Abend der besonderen Art. Im Rahmen einer literarisch-musikalischen Soirée stellte Rose De Dijn in der Botschaft ihre Neuerscheinung Albert Einstein & Elisabeth von Belgien vor (Verlag Friedrich Pustet).

Elisabeth Pustet, Rosine De Dijn (r.)

Der Abend war Teil der Veranstaltungsreihe „Einstein meets….“, mit der die Einstein Stiftung Begegnungen mit namhaften Persönlichkeiten ermöglicht. „Heute Abend ist Albert Einstein zurück in Belgien“, freute sich Botschafter Ghislain D’hoop, der die geladenen Gäste begrüßte. Mit den Worten „Musik und Blumen erwarten Sie in Laeken“ habe die Königin in ihren Briefen Einstein immer wieder auf ihr Schloss eingeladen.

Rosine De Dijn, die sich bereits einen Namen als Biografin bekannter oder weniger bekannter Persönlichkeiten aus der Geschichte gemacht hat, beschäftigt sich in ihrem neuen Buch mit Albert Einstein und Elisabeth von Belgien, eine geborene Wittelsbacherin. Mit ihrer Lesung machte die Autorin Lust, mehr über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem Nobelpreisträger und der kunstliebenden belgischen Königin zu erfahren. Was die beiden verband, war die gemeinsame Freude an der Musik und am Geigenspiel.

Wie viel den beiden ihre Freundschaft und die Musik bedeuteten, wurde gestern Abend aufs Schönste dargestellt: Zwischen den gelesenen Passagen spielten Franziska Hölscher (Violine) und Severin von Eckardstein (Klavier) – 2003 Gewinner des internationalen Musikwettbewerbs „Königin Elisabeth von Belgien“ – Werke von Bach, Mozart und Eugène Ysaye. Über den gelungenen Abend freute sich auch Verlegerin Elisabeth Pustet und das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus.

ml

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