Besucher-Minus von 5,3 Prozent / Direktor Volker Neumann bleibt optimistisch

Die Buchmesse Frankfurt wird in diesem Jahr mit einer reduzierten Ausstellerzahl eröffnet. Vom 9. bis 14. Oktober werden insgesamt 6.284 Aussteller aus 110 Ländern erwartet, 353 weniger als im Vorjahr. Der Rückgang entspricht einem Minus von 5,3 Prozent.
Wie Messe-Direktor Volker Neumann in einer Pressekonferenz heute erläuterte, sei auch die Buchmesse betroffen von dem allgemein schwierigen wirtschaftlichen Klima. Trotzdem sei er zuversichtlich, dass von der Veranstaltung ein Impuls durch die Branche gehen wird, Zeichen gesetzt werden für eine neue Zuversicht. Neumann betonte die Bedeutung des Gastländer-Programms bei der Buchmesse Frankfurt. Hier werde in diesem Jahr Litauen einen ganzen Strauß von Kulturveranstaltungen in Frankfurt und darüber hinaus bieten.
Kritisch ging Neumann mit den Frankfurter Hotels ins Gericht: Hier seien in den vergangenen Jahren die Übernachtungspreise zur Buchmesse in nicht mehr nachvollziehbare Höhen gestiegen. Aussteller aus dem In- und Ausland reagierten mit Fernbleiben und Verkleinerung der Zahl der Mitarbeiter an den Messeständen. Dadurch werde die Buchmesse wirtschaftlich geschädigt, ebenso wie die gesamte Region. Nach Neumanns Schätzung fallen im Rahmen der Buchmesse alljährlich wenigstens 250.000 Übernachtungen in der Region an.
Neben den Programmangeboten für Fachbesucher und private Bücherfreunde hob Neumann den neuen Themenschwerpunkt „Bridges for a World Divided“ hervor, in dem über Fragen von Gerechtigkeit und Entwicklung im Zuge der Globalisierung nachgedacht wird. Neben Veranstaltungsreihen und Ausstellungen findet als Höhepunkt der Kongress „Frankfurt Futura Mundi“ statt [mehr…].

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