Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg: Spiele erreichen die 400-Millionen-Grenze

Erstmals erreichten Spiele in Deutschland im vergangenen Jahr 2007 das Umsatzziel von 400 Millionen Euro. Dies entspricht einem Marktanteil von 17,8 % (inkl. Puzzles) und bestätigt die Warengruppe Spiel einmal mehr als stärkstes und umsatzstabilstes Segment im Gesamtspielwarenmarkt.

Trotz eines schwierigen Geschäftsjahres 2007 und einem Weihnachtsgeschäft, das nicht in allen Bereichen die Erwartungen erfüllte, konnte die Warengruppe Spiel in Deutschland eine Umsatzsteigerung von einem Prozent erzielen. Dies reichte aus, um erstmals mit Spielen und Puzzles auf ein Gesamtumsatzvolumen von 400 Millionen Euro zu kommen.

Preiswerte Mitbringspiele für Kinder und Kartenspiele waren beim Verbraucher besonders gefragt. Insbesondere die Nachfrage nach Poker-Spielen war auch 2007 noch ungebrochen stark. Mit 8 % Zuwachs erwies sich auch das klassische Familien-Brettspiel als stabile, weiter wachstumsfähige Größe. Der Erfolg beweist, dass es den Spieleherstellern, trotz vielfältiger Freizeitangebote und elektronischem Entertainment, nach wie vor gelingt, dem traditionellen Kulturgut Spiel neue Zielgruppen zu erschließen.

Passend zum Leitmotiv der diesjährigen Messe „Spielend lernen“ wird die Fachgruppe Spiel, im Rahmen eines Fachkongresses, der am Samstag, 9. Februar, in Räumen der Nürnberger Messe stattfindet, einem Publikum von 200 bis 300 Pädagogen ihre erfolgreiche, bereits 2006 eingeführte Initiative „Spielen macht Schule“ vorstellen. Die Mitglieder der Fachgruppe stellen im Zuge dieses Projekts Spielepakete für Ganztagsschulen zur Verfügung.

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