Junge Freiheit beschränkt sich auf „halbstündige Diskussion“ – Leipziger Messe erteilt Standzulassung

In einer Presseinformation erklärt der Verlag Junge Freiheit eben, aus Anlass seines 20-jährigen Bestehens „eine halbstündige Diskussion zum Thema „Presse- und Meinungsfreiheit – Verfolgte Autoren und Journalisten – Rückblick und Ausblick“ zu planen, meldet die Leipziger Messe in einer Presseerklärung.

In einem Brief an die Leipziger Messe signalisierte der Verlag zugleich seine Bereitschaft, „über den konkreten Verlauf der von uns an unserem Messestand geplanten Lesungen und Interviews detailliert zu reden und insbesondere ein Sicherheitskonzept zu besprechen“, wenn es Anhaltspunkte für potenzielle Störungen gebe.

Nachdem die Leipziger Messe die Information zum Format der geplanten Veranstaltung erhalten hatte, erteilte sie dem Verlag am gleichen Tag die Standzulassung zur Buchmesse 2006. Die detaillierten Unterlagen gehen der Jungen Freiheit in den nächsten Tagen zu.

Erneut betonte die Leipziger Messe, dass die Ablehnung des Messestandes, die in der Presse der vergangenen Tagen zu heftigen Diskussionen geführt hatte, zu keinem Zeitpunkt politisch motiviert gewesen sei.

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