Nachgefragt: Was der Standortstreit tatsächlich gebracht hat

Lügen wir uns nicht etwas in die Tasche? Ist der Verbleib der Buchmesse in Frankfurt nun tatsächlich ein Erfolg, der sich im Geldbeutel der Aussteller bemerkbar macht? Diese und ähnliche Anfragen nach den konkreten Ergebnissen erreichten uns heute den ganzen Tag. Wir haben bei der Ausstellungs- und Messe-GmbH nachgefragt. Und hier sind die Ergebnisse:

1. Deutliche Senkung der Kosten für Anmietung des Messegeländes
2. Deutliche Senkung der Kosten für Dienstleister
3. Wegfall der Mindestaufenthaltsdauer in Hotels (Gäste zahlen nur noch für die Zahl der Nächte, die sie tatsächlich nutzen)
4. Preisdisziplin der Hotels (2004 nicht teurer als 2003)
5. Land Hessen und Buchmesse richten das Festival „Hessen liest!“ aus

Das ergibt für die Aussteller eine Reduzierung der auf alter Kostenbasis nötigen Preiserhöhungen: linear 7,5 Prozent, bei Nutzung aller Rabatte unter 4 Prozent (2002 gab es Nullrunde – d.h. bei Nutzung aller Rabatte ist der Preis inflationsbereinigt besser als in 2001).

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