Rahmenprogramm: OPEN BOOKS am Römerberg

Holger Kube Ventura, Carolina Romahn, Felix
Semmelroth, Nina Klein, Sonja Vandenrath

Über 60 Verlage mit etwa 80 Autoren gestalten vom 13. bis 17. Oktober in den Räumen des Frankfurter Kunstvereins im historischen Steinernen Haus am Markt 44 ein buntes Leseprogramm.

In einer Pressekonferenz am heutigen Vormittag stellten Dr. Holger Kube Ventura, Leiter des Frankfurter Kunstvereins, Carolina Romahn, Leiterin des Kulturamts der Stadt Frankfurt, Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernent, Nina Klein, Gruppenleiterin Presse der Buchmesse, und Dr. Sonja Vandenrath, Literaturreferentin der Stadt, die neue Reihe vor.

Den Verlagen war freigestellt, was sie in den kostenfrei zur Verfügung gestellten Räumen auf drei Etagen wie präsentieren, die Stadt hat die Koordinierung der Events übernommen. Dabei wurden zunächst Frankfurter Verlage angeschrieben, anschließend erfolgte das Angebot an die deutschsprachigen Verlage. Die Eingeladenen nahmen die Offerte begeistert an. Gerade in Zeiten von Facebook und Twitter wird das verstärkte Bedürfnis deutlich, Autoren und Leser zusammen zu bringen.

An fünf Tagen werden von großen und kleinen Verlagen, gestandenen Autoren, Prominenten und Debütanten 26 Sachbücher und 31 literarische Titel vorgestellt, es gibt musikalische Lesungen und Partys. Für gastronomische Betreuung ist ebenfalls gesorgt: Das Café im Kunstverein übernimmt diesen Part.

Am Mittwoch, 14.10., präsentiert das Haus der Weltkulturen die Träger (Autor und Übersetzer) des Internationalen Literaturpreises – Haus der Kulturen der Welt, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wird.

Am Donnerstag, 15.10., um 14 Uhr stellt das Deutsche Architekturmuseum den in diesem Jahr ebenfalls erstmals vergebenen DAM Architekturbuchpreis vor.

Im Anschluss an das Fest der jungen Verlage am Freitag, 16.10., das um 20 Uhr beginnt – übrigens die einzige Veranstaltung, die Eintritt (vier Euro) kostet – wird der Preis der Hotlist verliehen.

Während am ersten Messetag (13.10.) der Kunstverein um 20 Uhr öffnet, beginnen die Veranstaltungen an den Folgetagen bereits um 14 bzw. 13 Uhr, am Samstag sogar schon um 11 Uhr.

OPEN BOOKS ist ein Pilotprojekt, eine Brücke von der Messe in die Stadt, das die Veranstaltungen zur Buchmesse, die im Literaturhaus, in der Romanfabrik, in den Museen, im Hessischen Literaturforum, im Hauptbahnhof und in den Bibliotheken stattfinden, ergänzt. Die Buchhandlung Wendeltreppe übernimmt den Verkauf im Kunstverein.

Sicher ist OPEN BOOKS in erster Linie für das interessierte Lesepublikum in Frankfurt gedacht, es erinnert damit an die seit Jahren erfolgreiche Reihe Leipzig liest der Partnermessestadt.

Neu in diesem Jahr ist ebenfalls, dass die insgesamt ca. 2900 Veranstaltungen in zwei Broschüren erscheinen, eine listet die Veranstaltungen auf dem Messegelände, eine andere die in der Stadt auf. So wird eine bessere und schnellere Übersicht möglich.

Begleitend zu OPEN BOOKS zeigt der Frankfurter Kunstverein die Ausstellung Printed Treasures, in der Jahresgaben, Grafiken und Fotografien, etwa 150 Plakate und 75 Kataloge aus über 20 Jahren zu sehen sind. Einige Exponate sind auch zu kaufen.

Sollte sich OPEN BOOKS als Erfolg erweisen, wird sich der Kunstverein mit seiner begleitenden Ausstellung dem Ehrengast widmen, das war allerdings in diesem Jahr in der nur sechsmonatigen Vorbereitungszeit nicht mehr zu leisten.

JF

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