Rekordniveau bei Einsendungen für „Preis der Leipziger Buchmesse“

Die Zahl der Einsendungen zum Anmeldeschluss am 30. November zum “Preis der Leipziger Buchmesse“ erreichte mit 760 Titeln Rekordniveau (2008 waren es 750).

Bereits zum fünften Mal wird zur kommenden Buchmesse in Leipzig der Preis verliehen. Am ersten Messetag, dem 12. März 2009, werden dabei herausragende deutsche Neuerscheinungen aus den Bereichen „Belletristik“, „Sachbuch/Essayistik“ und „Übersetzung“ prämiert.

„Die Menge der angesehenen Verlage und namhaften Autoren beeindruckt mich und stimmt mich optimistisch, dass wir auch 2009 eine Liste herausragender Werke gewinnen können. Nun freut sich die Jury auf arbeitsreiche und ersprießliche Lesetage. Und auf die Schlussrunde in Leipzig, wo wir die drei Preisträger herausfinden werden, bin ich schon jetzt gespannt“, sagt Ulrich Greiner, Literatur-Chef der ZEIT und Juryvorsitzender des Preises der Leipziger Buchmesse.

„Der Preis hat auch im fünften Jahr nach seiner Premiere den Anspruch, die besten deutschsprachigen Neuerscheinungen herauszuheben, um den Lesern damit eine Empfehlung zu geben“, ergänzt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „In diesem Jahr haben vor allem kleine und unabhängige Verlage ihre Favoriten eingereicht. Das harmoniert wunderbar mit dem Konzept der Buchmesse, gerade diesen Verlagen in Leipzig ein geeignetes Forum zu bieten.“

Für 2009 steht die Jury erneut unter der Leitung von Ulrich Greiner, Literatur-Chef der ZEIT. Weiterhin gehören der Jury an: Dr. Ina Hartwig, verantwortliche Literaturredakteurin der Frankfurter Rundschau, Elmar Krekeler, Leiter der Literarischen WELT, Kristina Maidt-Zinke, Feuilleton-Autorin der Süddeutschen Zeitung, Volker Weidermann, Redaktionsleiter Feuilleton der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Michael Hametner, Literaturredakteur beim MDR, und Dr. Uwe Justus Wenzel, Feuilleton-Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung.

Die herausragenden 15 Titel werden Anfang Februar 2009 bekanntgegeben. Die Auszeichnung, die mit insgesamt 45.000 Euro dotiert ist, wird unterstützt durch den Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig. Partner ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB), Medienpartner die Wochenzeitschrift DIE ZEIT.

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