Trennung von Neumann bleibt der Branche unverständlich

Nun ist bestätigt, was buchmarkt-online bereits am Freitag gemeldet hatte [mehr…]: Buchmesse-Direktor Volker Neumann erhält seinen Vertrag nicht

Volker Neumann

verlängert [mehr…]. Warum die von ihm gewünschte Verlängerung nicht erfolgt, bleibt der Branche unverständlich – und scheint ein Schlag ins Gesicht für seine Leistung:

Neumann hatte im Jahr 2002 [mehr…] eine ziemlich desolate AuM vom damals amtierenden Schöngeist Lorenzo Rudolf [mehr…] übernommen, den nach eigener Aussage Bücher nicht einmal interessierten. Volker Neumann hat mit dem ihm eigenen Charisma den Karren aus dem Dreck gezogen, dem Börsenverein durch die Verhandlungen mit der Messe Millionen gespart. Die Messe war letztes Jahr eine gutgelaunte und erfolgreiche Messe, geschäftlich und in allen Feuilletons.

Wie es freilich in Frankfurt nun weitergehen soll, das lässt die eben veröffentlichte Presseerklärung des Aufsichtsrats der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft mbH (BBG) offen: „Sein Vertrag läuft noch bis 2005“ – aber wird er ihn auch erfüllen? Selbst BV-GF Dr. Harald Heker, der nachdrücklich dementiert, dass er selbst Interesse an Neumanns Job habe, sagt: „Die Buchmesse braucht keinen Abteilungsleiter, sondern einen starken Mann.“

Den muss man aber erst mal finden – und er muss sich an Neumanns Kreativität und Fähigkeit zur Mitarbeitermotivation messen lassen. Und er muss sich wohl auch mit seinen BV-Oberen verstehen. Denn trotz aller Dementis: Nach wie vor behaupten Kenner der Frankfurter Szene, es sei nicht das erste Mal, dass jemand gehen muss, dessen Nase in Frankfurt nicht genehm ist.

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