Chinesisch-deutsches Übersetzertreffen der Robert-Bosch-Stiftung im Künstlerhaus Edenkoben

In der Stuttgarter City müssen die Abverkäufe der Werke von Uwe Timm am späten Mittwochnachmittag letzter Woche heftig in die Höhe geschnellt sein: Insbesondere die chinesischen Teilnehmer der Übersetzerwerkstatt, zu der sich seit Montag im Künstlerhaus Edenkoben in der nahen Pfalz sieben chinesische und sieben deutschsprachige Übersetzer eingefunden hatten, deckten sich mit Werken des preisgekrönten Autors ein.

Uwe Timms Lesung sollte am Sonntag den Schluss- und Höhepunkt der Veranstaltung bilden, nachdem eine Woche lang unter der Regie von Professorin Yalin Feng, Chongqing, und Professor Ulrich Kautz, Klingenmünster, engagiert die Herausforderungen literarischer Translationen diskutiert worden waren.

Die konkrete Textarbeit ergänzten Fachvorträge, u.a. von der Literaturübersetzerin Rosemarie Tietze, dem Agenten Hongjun Cai und der Lektorin Isabel Kupski. Der seit Juni 2007 bestehende neue China-Schwerpunkts der Robert-Bosch-Stiftung hat sich die Förderung der deutsch-chinesischen Beziehungen zum Ziel gesetzt.

Veronika Licher

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