Der Ravensburger Buchverlag präsentierte im Kulturkaufhaus Dussmann Hermann Vinkes Dokumentation über „Die DDR“ / Mit dabei Bundestagsvizepräsident Thierse

Schülerinnen und Schüler wissen nur wenig über die Geschichte der DDR. Das ergab jetzt

v.l.n.r.: Wolfgang Thierse, Wolfgang Herles, Renate Herre, Hermann Vinke

eine Studie der Freien Universität Berlin. Das kann sich bald ändern. Der Andrang war groß, als der Journalist und Autor Hermann Vinke gestern sein neues Buch „Die DDR – Eine Dikumentation“ aus dem Ravensburger Buchverlag in Berlin vorstellte. Bei der Buchpräsentation bei Dussmann war auch Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) anwesend, der das Vorwort des Jungendbuches geschrieben hat.

Der Begriff Jugendbuch sei eigentlich zu kurz gegriffen, eröffnete der Moderator Wolfgang Herles, Leiter der ZDF Aspekte-Redaktion, das Gespräch. Immerhin seien die Kinder, die zu Zeiten des Mauerfalls geboren wurden, inzwischen erwachsen. Auch ihnen sei das Buch zu empfehlen.

Vinke, der das Ende der DDR als Korrespondent des ARD-Studios DDR in Berlin miterlebte und sich seither mehr für den Osten als für den Westen interessiert, ist überzeugt, dass die Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR erst am Anfang steht. In seinem neuen Buch erzählt er die Geschichte der DDR nicht aus der Perspektive ihres Scheiterns. Das schätzt auch der Bundestagsvizepräsident. Dass Vinke die Geschichte in all ihren Widersprüchen erzählt, mache das Buch so spannend, so Thierse. Es gefalle ihm besonders, dass Vinke die DDR nicht „klugscheißerisch“ von ihrem Ende her bewertet.

Zum Schluss gab es viel Applaus und Thierse und Vinke signierten noch lange die druckfrischen Bücher.

ML

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.