Eichborn Berlin feierte sein Herbstprogramm am Wannsee

Gestern Abend feierte Eichborn Berlin im Literarischen Colloquium Berlin (LCB) sein traditionelles Sommerfest. „Weil das LCB am Wannsee so schön ist und weil wir so gerne feiern“, so

Lektorin Esther Kormann,
Programmchef Wolfgang Hörner und die Autoren
Jan Kostin Wagner und
Larissa Boehning

Programmchef Wolfgang Hörner, der für diesen Herbst mit zehn Titeln „das dickste Programm, das wir je hatten“, ankündigte.

Bis auf den Regenschauer, der zu Beginn des Festes einsetzte, stimmte wieder alles. Ein Akkordeonspieler zeigte sein Können, überall standen Kerzen, dazwischen Autoren, Lektoren, Agenten, Medienschaffende und Freunde des Hauses. Für sie gab es erste Kostproben des Herbstprogramms. So entführte Larissa Boehning mit ihrem neuen Roman „Lichte Stoffe“ auf der Suche nach Neles verschollenem Großvater nach Amerika und Jan Costin Wagner las aus dem neuen Fall für Kommissar Kimmo Joentaa „Das Schweigen“.

Das Buch ist seit vier Wochen auf dem Markt und wurde von der Kritik hoch gelobt. Wagner hat allen Grund zur Freude. Die erste Auflage von 15.000 Exemplaren ist bereits verkauft und das Buch wird in der Regie von Baran bo Odar verfilmt, wie Hörner verriet.

Eichborn wäre aber nicht Eichborn, wenn nicht auch kuriose Bücher im Programm wären wie Tim Krohns „Vrenelis Gärtli“, die Fortsetzung der „Quatemberkinder“. Der Schweizer Regisseur und Schauspieler Jonas Knecht, der die „Quatemberkinder“ in der Schweiz auf die Bühne brachte, las aus Krohns neuem Roman und zeigte zur Freude des Publikums wie faszinierend dessen schwiizerdüütsch-hochdeutsche Kunstsprache klingt.

Inzwischen waren die Bratwürste fertig, alle tranken Bier und Wein und freuten sich, dass es Eichborn Berlin gibt.

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