Felicitas Hoppe in der Schweizerischen Botschaft über ihre 5 Jahre im Wallis

Felicitas Hoppe, Sabine Dörlemann (v.l.)

Der schönste Ort der Welt war gestern Abend in der Schweizerischen Botschaft in Berlin. Die Schriftstellerin Felicitas Hoppe stellte ihr gleichnamiges Buch gemeinsam mit ihrer Verlegerin Sabine Dörlemann vor.

Die Botschaft bot eine schöne Kulisse für die Lesung. Die beiden Gesprächspartnerinnen saßen vor dem Kamin, dahinter blickte man auf den weihnachtlich illuminierten Hauptbahnhof. Die Idee zu der Lesung hatten Botschafter Christian Blickenstorfer und seine Frau Susanne Blickenstorfer während eines Besuchs am Buchmessestand des Zürcher Dörlemann Verlags.

Als Preisträgerin des Spycher: Literaturpreises Leuk hatte Felicitas Hoppe – mit Unterbrechungen – fünf Jahre in der Schweiz verbracht. In „Der beste Platz der Welt“, herausgegeben von Thomas Hettche, erzählt sie von ihrem Aufenthalt im Wallis, der Landschaft, den Menschen und vor allem auch von den Sagen, die man sich hier erzählt.

Der „Spycher: Literaturpreis Leuk“ wird seit 2001 von der Stiftung Schloß Leuk vergeben. Fünf Jahre lang können die Preisträger, von einer fünfköpfigen Jury ermittelt, jeweils für zwei Monate an besonderen Orten der Region wohnen, mitten in dem mittelalterlichen Städtchen Leuk, in Chalets oder auf einer Alp, ausgestattet mit einem monatlichen Stipendium. 2004 hieß die Preisträgerin Felicitas Hoppe. Zu den weiteren Preisträgern gehören u.a. Lukas Bärfuss, Marcel Beyer, Durs Grünbein, Thomas Hettche und 2009 Sibylle Lewitscharoff.
Dass viele der Schriftsteller ihren Stipendienaufenthalt in ihren Texten verarbeiteten, brachte die Stiftung Schloß Leuk auf die Idee, diese literarischen Spuren zu sammeln. Von 2005 bis 2007 sind die ersten drei Bände der Edition Spycher bei Urs Engeler Editor erschienen. Mit „Der schönste Platz der Welt“ von Felicitas Hoppe wird die Reihe seit diesem Jahr im Dörlemann Verlag fortgeführt.

www.spycher-literaturpreis.info

ML

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