Frankfurt: 55. LeseEule beginnt märchenhaft

Motto der 55. LeseEule

Heike Tschierschke vom Jugend- und Sozialamt Frankfurt begrüßte die ersten kleinen und großen Besucher in den Römerhallen zur heutigen Eröffnung der 55. LeseEule, der Kinder- und Jugendbuchausstellung im Vorfeld des Weihnachtsfestes.

Das diesjährige Thema heißt Willkommen Vielfalt. Weggehen, Ankommen – Zusammenleben und ist aktueller denn je. Etwa 100 Bücher von mehr als 800 vorgestellten Novitäten befassen sich mit diesem Sujet.

180 Nationen leben in Frankfurt – und das nicht erst seit einigen Monaten. Bereits im Mittelalter trafen sich Händler und Kunden aus vielen Ländern in der Messestadt am Main.

Schirmherrin Bettina von Bethmann ergänzte: „In Frankfurt kann man Vielfalt erleben, die Stadt gleicht einem großen Wimmelbuch.“

Sabine Kolbe erzählte anschließend gestenreich und spannend Märchen aus aller Welt. Nach dieser Märchenstunde konnten sich die Kinder am Buffet stärken und die Exposition, die in verschiedene Bereiche gegliedert ist, genauer betrachten.

Die Wanderausstellung White Ravens 2014 der internationalen Kinder- und Jugendbibliothek München ist mit etwa 100 Büchern in 26 Sprachen ebenfalls in den Römerhallen vertreten.

Rund um die 55. LeseEule gibt es ein breit gefächertes Programm mit etwa 50 Veranstaltungen – darunter Lesungen, die Produktion eigener kleiner Filme in einem Workshop im Filmmuseum, die Werkstatt Sprachgewirr und Buchstabensalat, Besuche des Weltkulturen Museums, des Zoos, des Kindermuseums, Theateraufführungen, besondere Stadtführungen und gestaltete Kindernachmittage in Buchhandlungen.

Die LeseEule wird vom Jugend- und Sozialamt, der Stadtbücherei, dem Stadtschulamt Frankfurt und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, veranstaltet. Für die Auswahl der Bücher ist die Zentrale Kinder- und Jugendbibliothek zuständig.

Die Buchhandlungen Carolus, Eselsohr und Tatzelwurm sowie die S. Fischer Verlage und die Henrich Editionen unterstützen die Ausstellung und das Programm.
Bis zum 29. November ist die Exposition in den Römerhallen zu sehen.

JF

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