Frankfurt: Tagung zum Thema „Der ‚Index verbotener Bücher’ und literarische Zensur heute“

Am Samstag, dem 29. September, findet im Haus am Dom in Frankfurt/Main in Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte eine Tagung zum Thema „Der ‚Index verbotener Bücher’ und literarische Zensur heute“ statt.

Im Mittelpunkt steht das Verbot der katholischen Kirche, die ihren Gläubigen die Lektüre vermeintlich glaubens- und sittengefährdender Texte untersagte und entsprechende Bücher bis 1967 indizierte. Gleiches aber reglementierte auch die staatliche Obrigkeit bis ins 20. Jahrhundert.

Zur Geschichte des Index’ referiert Prof. Dr. Claus Arnold, Universität Frankfurt. Mit Ernst Michel, einem Frankfurter Katholiken auf dem Index, beschäftigt sich Prof. Dr. Dominik Burkhard, Universität Würzburg. Lutz Lemhöfer vom Akademischen Zentrum Rabanus Maurus, Frankfurt, spricht über Walter Dirks und den Blasphemie-Prozess gegen George Grosz Ende der 20er Jahre. Die literarische Zensur und Justiz heute beleuchtet Dr. Albrecht Götz von Olenhusen, Freiburg.

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