Goethe und das Geld

Wandbeschriftung in der Sonderausstellung
im Goethe-Haus

Gestern Abend wurde im Schauspiel Frankfurt und im Frankfurter Goethe-Haus die Frankfurter Goethe Festwoche eröffnet. Sie untersucht das Verhältnis des Dichterfürsten zum Mammon.

„Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Ach wir Armen!“, lässt Johann Wolfgang von Goethe das Gretchen im ersten Teil von Faust sagen. Es ist nicht die einzige Stelle, in der von Gold und Geld die Rede ist. Aber die wohl bekannteste im Werk des Dichters.

Folgerichtig wird in der zum vierten Mal veranstalteten Goethe Festwoche dieser Aspekt beleuchtet, der nicht nur in den Schriften, sondern auch im Leben des größten Frankfurter Sohnes eine Rolle spielte: Goethe war ein geschickt taktierender Geschäftsmann und beschäftigte sich zehn Jahre als Finanzminister am Hof des Herzogs Karl August in Weimar mit Geldangelegenheiten.

So dreht sich in der Finanzmetropole und Geburtsstadt des großen Dichters zehn Tage also (fast) alles um Geld. In 19 Veranstaltungen – Ausstellungen, Aufführungen, Führungen, Vorträgen, Lesungen, Gesprächen, Filmen und einem Puppenspiel – versuchen Künstler, Wissenschaftler und Finanzfachleute, dem Titel der Festwoche gerecht zu werden.
Die zehn Goethe und dem Geld gewidmeten Tage bis zum 23. September sind eine Kooperation von Schauspiel Frankfurt, Goethe-Haus, Literaturhaus, hr2-kultur, Institut für Stadtgeschichte, Jüdisches Museum, Deutsches Filmmuseum, Geldmuseum der Deutschen Bundesbank, Frankfurter Autorentheater, Institut für Bankhistorische Forschung und Kulturamt.

Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28. August vor 263 Jahren geboren.

Details zum Festprogramm sind unter www.goethe-festwoche.de nachlesbar.

JF

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