„Good Vibes“ – Bilder vom Spätsommerfest in den neuen Verlagsräumen von ZS und Edel-Kids

Am Donnerstagabend wurden bei hochsommerlichen Temperaturen und ebensolcher Stimmung die neuen Büros der Münchner Verlage der Edel Verlagsgruppe eingeweiht. Wie sich das für einen Kochbuchverlag gehört, gab es Food und Drink vom Feinsten: Schuhbeck und Schumann. Der Erstere besorgte das Catering, der andere betrieb die Bar – wann und wo hat man das schon zusammen?

Beide sind Autoren des Hauses, und man kann den neuen Titel „Mal so, mal so“ von Alfons Schuhbeck als exemplarisch für das Auf und Ab des Kochbuchmarktes sehen. Mal schwappt die Welle mit dem Leckeren nach oben, dann wird wieder verschärft auf die Gesundheit geachtet. Gut gemachte, schöne Bücher sind in dieser Buchgruppe das A und O. Um es frei nach Verlagsberater Dr. Andreas Meyer zu sagen: Wir müssen diese Bücher nicht kaufen, aber wir kaufen sie, um uns selbst zu belohnen. Jürgen Brandt freute sich über seine in großer Zahl gekommenen Gäste: Autoren, Fotografen, Gestalter, Agenten, Buchhändler.

Jürgen Weidenbach ist begeistert von seiner Chance, mit der Edel Verlagsgruppe als einer „guten, starken Mutter“ ein neues „Verlagsbaby“ aufzuziehen (Zwischenruf Jürgen Brandt: „Verlagskind!“): Edel-Kids [mehr…]. Die hierzulande reflexartig gestellte Frage, ob es denn noch einen Kinderbuchverlag brauche, konterte er schon im Vorfeld souverän: Wenn wir alle diejenigen Kinderbuchverlage, die in den letzten 30 Jahren neu gegründet wurden, nicht hätten, wäre das deutsche Kinderbuchangebot erheblich ärmer.

Einen ähnlichen Verlauf kann man ja auch in der Verlagsgeschichte von Zabert Sandmann erkennen (jetzt ZS Verlag), der heute den guten Namen Dr. Oetker als weiteres Imprint an seiner Seite hat – mit der frischgebackenen Verlagsleiterin Dorothee Seeliger [mehr…](früher GU), die gestern ihren ersten Arbeitstag hatte. Christine Kluge, die den Verlag interimistisch auch geleitet hatte, kann sich damit voll auf ihre Aufgaben als ZS-Verlagsleiterin konzentrieren. Good Vibes in der Kaiserstraße.

Ulrich Störiko-Blume

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