Henning Wagenbreth stellte zum Mauerfall-Jubiläum „Mauern“ vor

Henning Wagenbreth

Eine schöne Idee des Charlottenburger Schiller-Gymnasiums zum 20. Jahrestag des Mauerfalls: Der Fachbereich Italienisch hatte gestern Nachmittag den Berliner Illustrator Henning Wagenbreth (Foto) in die Schule eingeladen.

Wagenbreth informierte die Oberstufenschülerinnen und –schüler nicht nur über den Beruf des Illustrators, er hatte auch sein jüngstes Buch Mauern (Jacoby & Stuart) im Gepäck. Die Originalausgabe mit dem Titel „1989“ ist im italienischen Verlag Orecchio Acerbo erschienen. Nun kam das Buch mit Unterstützung des Goethe-Instituts Rom zeitgleich in fünf weiteren Ländern auf den Markt, in Deutschland, Spanien, Frankreich, Russland und Polen. Der in Rom lebende Herausgeber Michael Reynolds hatte dafür Autoren aus ganz Europa gebeten, Texte zum Thema „Mauern und Grenzen“ zu schreiben.

Henning Wagenbreth erzählte, dass der Beruf des Illustrators vielfältige Möglichkeiten bietet. Er selbst ist nicht nur Professor für Illustration an der Universität der Künste in Berlin, er arbeitet auch für Auftraggeber aus aller Welt. Am meisten Spaß mache ihm das Illustrieren eines Buches. „Da kann man seine eigene Bildwelt entwerfen.“ So wie in dem Band „Mauern“, in dem Wagenbreths Illustrationen die zehn Geschichten verbinden.

Wagenbreths Angebot, eines der von ihm entworfenen Plakate mit nach Hause zu nehmen, nahmen die Schüler zum Abschluss der Veranstaltung gerne an.
www.jacobystuart.de
www.wagenbreth.de
ML

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