Internationaler Grafischer Wirtschaftskreis traf sich wieder in München

Der Internationale Grafische Wirtschaftskreis in München hatte sein letztes Treffen am 07.07.2003. Wie ein roter Faden zog sich bei allen Teilnehmern der Hinweis auf eine schlechte Auftragslage. Papierfabriken berichteten, dass ihre Firmen teilweise nur zu ca. 80 % ausgelastet sind, Vorlieferanten von Buchbindereien wiesen darauf hin, dass in diesem Bereich die wirtschaftliche Situation äußerst angespannt ist. Und:

Die Wettbewerbssituation ist äußerst hart, Kostensteigerungen können so gut wie nicht mehr weitergegeben werden, die Zahlungsmoral wird immer schlechter.

Hauptthema war das Referat von Peter Jeschke und Jan
B. Kalbfleisch
von der der Firma Graphic Consult aus Unterschleißheim. Dieses Unternehmen ist speziell auf die Druckindustrie ausgerichtet und entwickelt Lösungen zusammen mit den Mitarbeitern. Hauptpunkte der Firma Graphic Consult sind Strategien, Organisation, Vertrieb, Personalfragen, Technologie und Innovationen. Diskutiert wurden vor allem drei Thesen:

1. Positionierung

Hier gehe es für eine Firma darum, sich zu entscheiden, ob man über Preis oder Luxus verkauft. Wichtig sei es, Wege zum Kunden zu finden um jeweils der Erste zu sein. Möglich seien auch Events oder Sonderaktionen, die den Kunden ansprechen.

2. Wirkung immer und überall
Es sei sehr wichtig , mit entsprechenden kurzen Werbespots bzw. Schlagworten einen griffigen Slogan zu finden, der die Kunden in alle Situationen begleiten könne. Dann würde auch immer öfter auf diesen Anbieter zurückgegriffen werden.

3. Werden Sie Experte!

Man schlug vor, sich auf bestimmte Produkte zu besinnen, bei denen man Experte sei. Nur wenn der Kunde bereit sei, zu akzeptieren, dass man bestimmte Sachen am besten machen könne, würde man auch die Aufträge erhalten.

Infos über den Arbeitskreis: n.wintergerst@kast.de

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