Junge Zielgruppe: Buchwoche des jüdischen Museums zum Thema Diversität

Vielseitig lautet der Titel der ersten Buchwoche in der Akademie des Jüdischen Museums Berlin. Vom 21. bis zum 27. Oktober werden in Lesungen, Workshops und Gesprächen aktuelle Kinder- und Jugendbücher zum Thema Diversität vorgestellt und mit Kindern, Eltern, Autoren, Illustratoren, Übersetzern und Verlegern diskutiert.

„Wir haben uns in ein umfangreiches Leseprojekt zum Thema Diversität gestürzt. Wir wollten Literatur finden, die gut, authentisch, vorurteilsfrei, unterhaltsam und originell die Vielfalt aller in Deutschland lebenden Menschen behandelt“, sagt Diana Dressel, Leiterin Bildungsprojekte im Jüdischen Museum Berlin.

Die Literaturauswahl für die Buchwoche wurde nicht auf die Darstellung jüdischen Lebens in Deutschland beschränkt. Vielmehr nimmt das Jüdische Museum Berlin die historischen Erfahrungen der Juden zum Anlass, den Blick auch auf andere gesellschaftliche Gruppen zu richten. „Ein gutes Kinder- und Jugendbuch zum Thema Diversität soll gesellschaftliche Vielfalt mit all ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten als Bereicherung für das Zusammenleben darstellen, so Diana Dressel.

Die ausgewählten Bücher erzählen von Patchwork- und Regenbogenfamilien, von Asylbewerbern in Deutschland, von tierischen und menschlichen Sprachverwirrungen, von Straßenkindern, von religiöser Vielfalt im Alltag, von Fußball und Freundschaft. Die Workshops und Lesungen richten sich an Kinder und Schüler aller Altersstufen. Mit dabei sind unter anderem die Autoren Aygen-Sibel Çelik, Mirjam Pressler, Nasrin Siege und Michael Stavarič sowie die Illustratorinnen Barbara Nascimbeni und Barbara Steinitz.

Zur Buchwoche erscheint eine Broschüre mit 30 Empfehlungen des Jüdischen Museums Berlin zu aktuellen Bilder-, Kinder- und Jugendbüchern sowie Graphic Novels zum Thema Diversität.

Die Buchwoche findet in Kooperation mit dem Verein kulturkind statt. Das gesamte Programm finden Sie unter www.jmberlin.de/buchwoche.

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