Krimi-Herbst-Tagung: „Im Angesicht des Verbrechens“

Seit den 1980er-Jahren, so eine Expertenmeinung, ist der TV-Krimi das quantitativ dominierende fiktionale Fernsehgenre. Kein Tag ohne „Tatort“ – allein bei den Sendern der ARD, von konkurrierenden Serien gar nicht zu reden. Die anspruchsvollen unter ihnen werden von annähernd 70 Prozent der Zuschauer aller Altersstufen positiv eingeschätzt.

Warum das so ist, wollen Experten aus Literatur- und Medienwissenschaft während der Tagung der Ev. Akademie Villigst vom 31. Oktober bis 1. November klären. Vor allem aber sollen auch die Medien-Macher zu Wort kommen: Wie kann man das Thema Krimi und die aktuellen Autoren aus aller Welt auf informative und spannende Weise im TV präsentieren? Wie wird aus einem Kriminalroman ein Fernsehfilm, welche Ziele verfolgen Autor und Regisseur? Wie steht es um das Verhältnis von Film und Fernsehen? Welche Chancen, aber auch welche Schwierigkeiten bietet das öffentlich-rechtliche Fernsehen für qualitativ anspruchsvolle Projekte?

Neben Kulturwissenschaftlern und Literaturkritikern werden Krimi-Autor Friedrich Ani und Regisseur Dominik Graf aus dem Nähkästchen plaudern.

Tagungsort:
Ev. Tagungsstätte Haus Villigst, Iserlohner Str. 25, 58239 Schwerte, Tel. 02304/755-0, Fax 02304/755-249. Mehr Infos unter www.kircheundgesellschaft.de.

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.