Literaturfest München – die Veranstalter präsentieren ihr Konzept auf einer Pressekonferenz

Das Literaturfest München [mehr…], das zum ersten Mal vom 17. November bis zum 5. Dezember in München stattfinden wird, wirft seine Schatten voraus. Die Veranstalter – der Landesverband Bayern des Börsenvereins, das Kulturreferat der Stadt München sowie das Literaturhaus München – und die Programmverantwortlichen präsentierten gestern auf einer Pressekonferenz den Medien ihr Konzept.

Für die Stadt München erläuterte Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers die Beweggründe der Stadt dieses Projekt zu unterstützen: „…Das Literaturfest ist der literarische Höhepunkt um Jahreslauf der Verlagsstadt München und wird mit seiner Vernetzung der verschiedenen Schwerpunkte des literarischen Lebens wie Münchner Bücherschau, Geschwister-Scholl-Preis, den Markt unabhängiger Verlage im Literaturhaus mit seiner neuartigen Konzeption der Literatur der Gegenwart noch mehr Aufmerksamkeit vermitteln als bisher“.

Der Vorsitzende des Landesverbandes Bayern des Börsenvereins, Wolf Dieter Eggert ging in diesem Zusammenhang auf die Erfolgsgeschichte der Münchner Bücherschau, die in diesem Jahr zum 51. Mal „…das Schaufenster der Verlage für ein breites Lesepublikum sein wird“. Er bezeichnete das Literaturfest als eine gelungene Synthese von verschiedenen erfolgreichen Projekten, das als „Dachmarke“ für noch mehr Aufmerksamkeit für das Buch sorgen werde.

Der Leiter des Münchner Literaturhauses, Dr. Reinhard Wittmann verwies darauf, dass man gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Krise durch die Nutzung der bestehenden Synergien zwischen Münchner Bücherschau, Literaturhaus die richtige Antwort gegeben habe, um die literarische Vielfalt der Verlagsstadt München weiter zu verstärken.

Der literarische Kurator Ilja Trojanow erläuterte die Idee der Verknüpfung von globalen und lokalen Ansätzen, um „durch die Literatur die Auswirkungen globaler Effekte auf die lokalen Verhältnisse direkt erfahrbar zu machen“. Neue Veranstaltungsformate wie z.B. „Der doppelte Boden“ – zwei Autoren tauschen sich über ein Thema aus, das sie auf unterschiedliche Weise literarisch bearbeiten, mobile Lesungen, die Autoren und Publikum während der Veranstaltung an unterschiedliche Orte bringen, werden neue Perspektiven in der Wahrnehmung von Literatur vermitteln.

Dr. Thomas Kraft und Edith Offermann, die Programmgestalter der Münchner Bücherschau, machten einmal mehr deutlich, dass sie auch im 51. Jahr ihres Bestehens nach wie vor ein Highligh-Pprogramm bieten wird. 150.000 Besucher, dabei allein im Schulklassenprogramm 10.000 Kinder und Jugendliche wurden 2009 registriert und die beiden Programmverantwortlichen zeigten sich zuversichtlich, diese Marke wieder zu erreichen. „Die Münchner Bücherschau verzahnt sich mit ihrem Programm mit dem Literaturfest und ergänzt auf hervorragende Weise mit ihren Schwerpunkten Sachbuch einerseits und dem Kinder- und Jugendprogramm andererseits das Literaturfest“ so Kraft in seinem Statement.

Das Programm des Literaturfests wird ab sofort unter www.literaturfest-muenchen.de laufend ergänzt, das Programm der Münchner Bücherschau ist unterwww.muenchner-buecherschau.de im Netz abrufbar.

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