Literaturfestival LIT:potsdam geht in die vierte Runde

Unter dem Motto „Starke Worte. Schöne Orte“ präsentiert das Festival LIT:potsdam vom 7. bis 10. Juli bereits zum vierten Mal literarische Begegnungen in Potsdams Gärten, in der Stadt und am See.

Im Mittelpunkt stehen Lesungen und Gespräche mit Literaten, Wissenschaftlern und Politologen über die Themen Klimawandel, Migration, Recht und Gewalt. Zudem gibt es eine Kriminacht, den Büchermarkt in der Schiffbauergasse und literarische Bootsfahrten auf dem Tiefen See. Mit dabei sind unter anderem Friedrich Ani, Karen Duve, Thomas Fischer, Julia Franck, Eva Gritzmann, Elisabeth Herrmann, Uwe-Karsten Heye, Herfried Münkler, Jürgen Neffe, Denis Scheck, Hans Joachim Schellnhuber, John von Düffel, Najem Wali und Matthias Weidemüller.

Nach Hans Magnus Enzensberger (2014) und Martin Walser (2015) ist Daniel Kehlmann neuer „Writer in Residence“. Neu in diesem Jahr ist eine Filmpräsentation im Filmmuseum Potsdam: Nach einem einführenden Gespräch zwischen Daniel Kehlmann und Volker Schlöndorff wird der Kinofilm „Ich und Kaminski“ gezeigt.

Auch an Kinder und Jugendliche ist gedacht. Kurator Martin Klein hat für das Programm LIT:pots for kids Schulworkshops, Mitmachaktionen und Lesungen, u.a. mit Kinderbuchautorin Kirsten Boie zusammengestellt.

Den Auftakt zum Literaturfestival LIT:potsdam gibt dieses Jahr das Themenwochenende „Reformation und Leselust“ vom 2. bis 3. Juli in Reckahn – ein Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2017 „500 Jahre Reformation“. Lesungen, Vorträge und Diskussionen widmen sich den Zusammenhängen zwischen Bildung und Reformation. Die Journalistin und Schriftstellerin Christine Eichel kuratiert und moderiert das Programm u.a. mit Thea Dorn, Jürgen Flimm, Durs Grünbein, Jürgen Kaube, Annedore Prengel, Hans-Jochen Röhrig und Peter Sloterdijk.

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