Literaturpreis der Schwulen Buchläden

Zum fünften Mal wird am 23. März 2002 der Literaturpreis der Schwulen Buchläden verliehen. Der Preis versteht sich als Initiative zur Förderung deutschsprachiger schwuler Literatur, will Talente fördern und öffentliche Aufmerksamkeit auf diesen Bereich der Literatur lenken. Für den Wettbewerb zugelassen sind bislang unveröffentlichte Prosatexte, die sich schwerpunktmäßig mit Aspekten des Lebens schwuler Männer beschäftigen.
Der Preis der Arbeitsgemeinschaft schwuler Buchläden, zu der die Buchhandlungen Prinz Eisenherz (Berlin), Männerschwarm (Hamburg), Erlkönig (Stuttgart), Max & Milian (München) und Zeus (Köln) gehören, wird im zweijährigem Turnus ausgeschrieben. Er ist mit 1000 Euro dotiert und wird mit der Zusicherung einer Veröffentlichung der nominierten Texte verbunden.
Insgesamt haben sich 156 Autorinnen und Autoren um den Preis beworben. Die Jury (Michael Merschmeier (Herausgeber der Zeitschriften „literaturen“ und Theater heute“)
Lo und Tetta Müller-Malinke (von der Musikkabarettgruppe „Malediva“),Prof. Dr. Dr. Rüdiger Lautmann, (Soziologe an der Universität Hamburg) hat drei Texte für die Endausscheidung am 23. März nominiert. Die Wahl des Preisträgers 2002 wird nach dem Vortrag der nominierten Texte erfolgen. Von der Jury nominiert wurden Stefan Pokroppa (Mainz) mit „Silberblick“ ,Holger Siemann (Berlin) mit „Fräulein Michael geht aus“ und Stefan Freund (Herten) mit „Nachtzug“.

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