Präsentation der „Akten zur Auswärtigen Politik“ im Auswärtigen Amt

Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier stellte am 7. Februar im

Außenminister Steinmeier präsentiert
einen „richtigen Schmöker“

Auswärtigen Amt den Jahresband 1975 der „Akten zur Auswärtigen Politik“ (Oldenbourg)vor. Die Festansprache hielt Bundesminister a.D. Hans-Dietrich Genscher.

Der Jahresband lässt auf über 2.000 Druckseiten und mit 395 im Wortlaut abgedruckten Dokumenten die deutsche Außenpolitik des Jahres 1975 lebendig werden. Sie erlauben einen detaillierten Einblick in die Entspannungs- und Abrüstungspolitik sowie die bilateralen Beziehungen zu Zieten des Kalten Krieges.

Die Edition erscheint seit 1993 jährlich in zwei bis drei Bänden bei Oldenbourg. Das Auswärtige Amt hat sich bewusst und von Anfang an jeglicher Einflussnahme auf Auswahl und Inhalt enthalten. Veröffentlicht wird bisher unzugängliches Material sofort nach Ablauf der Sperrfrist von 30 Jahren, darunter auch Bestände, die als „geheim“ oder „streng geheim“ klassifiziert waren. Die Akten zusammenzustellen und zu publizieren, obliegt dem Institut für Zeitgeschichte in München. Das Herausgebergremium trägt in wissenschaftlicher Unabhängigkeit die Verantwortung für Auswahl und Kommentierung der Akten. Die Edition unterscheidet sich dadurch maßgeblich von vergleichbaren Projekten in anderen Ländern und hebt sich auch von früheren Publikationen des Auswärtigen Amtes ab.

Zu Beginn des Jahres 2006 – also genau zum Ende der gesetzlichen Sperrfrist – liegen nun die Dokumente aus dem Jahr 1975 als Publikation vor. „Ich hoffe, Sie haben gemerkt: Was da so trocken und etwas umständlich als ‚Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1975‘ angekündigt wird, ist ein richtiger Schmöker“, so Steinmeier über die Edition.

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