Präsentation von Werner Sonnes neuem Roman im ARD Hauptstadtstudio / Viel Prominenz bei der Podiumsdiskussion mit Frank Walter Steinmeier

Anlässlich des Erscheinens des neuen Romans von Werner Sonne „Wenn ich dich

Auf dem Foto: Werner Sonne und Dorothee Grisebach

vergesse, Jerusalem“ hatten Bloomsbury Berlin und die ARD heute Nachmittag ins Hauptstadtstudio geladen. Studioleiter Ulrich Deppendorf begrüßte viel Prominenz aus Politik, Diplomatie und Medien, bevor Dorothee Grisebach, die Programmleiterin von Bloomsbury Berlin, das Buch vorstellte.

Der Autor und Journalist Werner Sonne, erzählt die Geschichte einer arabisch-israelischen Freundschaft vor der Kulisse des israelischen Unabhängigkeitskrieges. Die Hauptfiguren seien fiktiv, doch die Handlung spiele in einem sehr konkreten historischen Rahmen, so Sonne. Indem er den Krieg beleuchtet, wolle er vor allem Eins zeigen: „Es geht um Menschen – auch in diesem Konflikt.“ Er habe in romanhafter Form viel erfahren, lobte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, der das Buch bereits gelesen hat: „Respekt, Herr Sonne!“

Wie komplex die Situation im Nahen Osten auch heute noch ist, zeigte sich in der lebhaften Podiumsdiskussion zum Thema „60 Jahre nach der Staatsgründung Israels – Hoffnung für den Nahen Osten?’’, zu der Moderator Jan Hofer neben Frank-Walter Steinmeier auch Jamal Nazzal, den Leiter der Informationsabteilung der Generaldelegation Palästinas, Ilan Mor, den Gesandten der israelischen Botschaft und Julius H. Schoeps, den Leiter des Moses Mendelssohn Zentrums in Potsdam begrüßte. Dass dennoch Hoffnung möglich ist, will Werner Sonne mit seinem Buch zeigen.
ML

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