Prestel: Buchpremiere im Belvedere – Klimt sorgt für ein volles Haus

Am 20. September 2007 lud der Prestel Verlag Wiener Buchhändler, Galeristen und Journalisten zur Buchpremiere des neuen XXL-formatigen „Klimt“-Bandes in den Marmorsaal des Belvedere ein, der Heimstätte der Hauptwerke des Jugendstilkünstlers Gustav Klimt (u.a. „Kuß“), der dieses Jahr seinen 100. Geburtstag feiert.

Gruppenbild mit XXL-Klimt: Martin Dort, Eckhard Hollmann, Dr. Agnes Husslein,
Dr. Alfred Weidinger, Rudolf Hemetsberger, (o., v.l.), Jürgen Krieger, Michaela Seiser,
Eva Winkler (u., v.l.)

Dr. Agnes Husslein, die Direktorin des Belvedere, gratulierte dem Autor und ihrem Vize Alfred Weidinger vor knapp 100 Gästen zu der Leistung, nach langjähriger Forschungsarbeit erstmals seit 1967 wieder ein gültiges Werkverzeichnis Gustav Klimts vorgelegt zu haben. Prestel-Verlagsleiter Jürgen Krieger wertete Weidingers „Klimt“ als Meilenstein in der Verlagsgeschichte, der mit viel Engagement auf beiden Seiten in nur knapp einem dreiviertel Jahr realisiert werden konnte. Und der Autor selbst sprach anschließend fesselnd und launig über das Jahrhundertgenie Klimt, dessen Bilder bei Auktionen inzwischen Höchstpreise erzielen.

Höhepunkt des Abends war Weidingers Schilderung seines Besuchs im Palais Stoclet in Brüssel, dessen Innendekoration von Klimt stammt und das seit 1914 keinem Besucher mehr offen stand. Denn, so Weidinger, seit Jahrzehnten habe es nur ungenaue Aufnahmen des berühmten Stoclet Fries gegeben, den Weidinger für seine Publikation erstmals komplett fotografieren und dokumentieren konnte.

Star des Abends aber war das Buch selbst: Der 320-Seiten-Band mit dem Titel „Klimt“ hat 610 zumeist farbige Abbildungen, ist in mit Gold bedrucktes Leinen gebunden und mit Schmuckschuber versehen. Er wird – bei einem Gewicht von knapp 5,5 Kilo sehr praktisch – mit einer passenden Tragetasche ausgeliefert.

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