Strategietage bei Umbreit / Jörg Winter fordert von den Buchhändlern mehr strategisches Denken und mehr Kundenorientierung

Gestern sind die Strategietage bei Umbreit zu Ende gegangen. An zwei Tagen hat Unternehmensberater Jörg Winter mit 34 Buchhändlerinnen und Buchhändlern aus dem ganzen Bundesgebiet Strategien für die Zukunft geschmiedet.

Unternehmensberater Jörg Winter
vor 34 Buchhändlern aus
dem ganzen Bundesgebiet

„Vielen Buchhändlern wurde bewusst, dass es in diesen Zeiten notwendig ist, klar Stellung am Markt zu beziehen“, fasst Elisabeth Helmholz, Pressesprechein bei Umbreit die Stimmung auf dem für die Teilnehmer kostenlosen Seminar zusammen. Winter hat noch einmal betont, dass unabhängige Buchhändler heute nicht darum herum kommen, klare Strategien auszuarbeiten, wenn sie am Markt bestehen bleiben wollen. Außerdem drängt er die Buchhändler zu mehr Kundenorientierung: „Erst kommt der Kunde, dann das Produkt“, war ein Satz auf den er immer wieder zurückkam. Für die Planung der Warengruppen im Laden bedeute das: Mut zum Weglassen, wenn eine Warengruppe nicht so recht funktioniert.

Kleingruppenarbeit: Alle kämpfen
mit den gleichen Problemen

Thomas Brüssel, Inhaber der Buchhandlung Bücher Brüssel in Meckenheim, war begeistert: „Jörg Winter hat uns Handreichungen, Beispiele, Formeln und Gedanken an die Hand gegeben, die allen den Zustand und die Zukunft ihrer Buchhandlung deutlich gemacht haben.“ Für ihn sei es interessant zu sehen, wie viele Kollegen doch letztendlich mit den gleichen Problemen kämpfen wie man selbst und wie unterschiedlich die Herangehensweise an diese Probleme sei.

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