Suhrkamp lud Buchhändler zu einem Abend mit Katharina Hacker

Thomas Sparr, Katharina Hacker

Spätestens seit Katharina Hacker für „Habenichtse“ im Oktober mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurden, hat das Buch für Furore gesorgt. 150 000 Exemplare des Suhrkamp-Titels wurden bisher verkauft und die Buchhändler reißen sich um Lesungen mit der Erfolgsautorin. Doch die sind in diesem Herbst eine rare Ausnahme. Thomas Sparr, Pressesprecher und stellvertretender Verlagsleiter, nannte gestern den „besonders schönen Grund der Verhinderung“: Im September brachte Katharina Hacker ihre Tochter Philippa zur Welt.

Und weil der Verlag so viele Kollegen bei ihren Lesungsanfragen enttäuschen musste, hat sich Thomas Sparr ein besonderes Instrument zur Kundenpflege ausgedacht. Er lud Buchhändler zu einem Abend mit Katharina Hacker in die Berliner Repräsentanz, die sich einmal mehr als stilvoller Veranstaltungsort erwies. Virginia Wolfe und Elizabeth Bowen hätten sie zu dem Roman inspiriert, so die Autorin, die nach ihrer Lesung lebhaft mit den zahlreichen Buchhändlern diskutierte – über den Generationenroman, die Covergestaltung, über Kollegen und Kunden. Und auch beim anschließenden Abendessen wurde noch lange gefachsimpelt.

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