Trotz Regen: Großer Andrang bei der Messe kleiner Verlage im Literarischen Colloquium Berlin

Sebastian Horsley – der „Dandy in der Unterwelt“

Immer, wenn das Literarische Colloquium Berlin (LCB) einlädt, zieht es die Literaturliebhaber in Scharen an den Wannsee. So war es auch Samstag, als bereits zum vierten Mal ausgewählte kleine Verlage ihr Programm unter dem Motto „Kleine Verlage am Großen Wannsee“ präsentierten. Weder das kühle Wetter noch das Verkehrschaos bei der S-Bahn hielt die Berliner von einem Besuch am Wannsee ab.

Die Veranstalter hatten sich entschieden, die Stände im Haus des LCB und nicht wie in den Vorjahren im weitläufigen Garten aufzubauen. Alle 21 Verlage aus Berlin und dem gesamten deutschsprachigen Raum fanden einen Platz in den drei großen Räumen im Erdgeschoss. Von A1 bis Verbrecher, von Berenberg und Bilger über Edition Ebersbach und Dörlemann bis hin zu Matthes & Seitz und Voland & Quist, zu Kookbooks, Luxbooks und Weissbooks.

Es herrschte dichtes Gedränge vor den Ständen und so mancher nutzte die Gelegenheit, sich vor den Ferien mit neuem Lesestoff zu versorgen. Andere lauschten im stets voll besetzten großen Saal den Lesungen von Autoren wie Sebastian Horsley, Karin Reschke, Ulrich Schlotmann, und Daniel Goetsch.

Auch im Garten ließ man sich die Stimmung nicht vermiesen. Es wurde wie immer eifrig gegrillt und bei der traumhaften Aussicht auf den Wannsee ließ sich auch unterm Schirm angeregt über Bücher und Autoren plaudern.

http://www.lcb.de

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