Viel Prominenz bei Ausstellungseröffnung „Berliner Augenblicke“

Jürgen Wohltmann, Daniela Filthaut,
Wilhelm W. Reinke (v.l.)

Gestern Abend wurde im Berliner Museum für Kommunikation die Ausstellung Berliner Augenblicke. Prominente Begegnungen mit Kunst eröffnet. Der gleichnamige Bildband des Fotografen und Kurators der Ausstellung Wilhelm W. Reinke ist im Gerstenberg Verlag erschienen.

Ein Kraftakt, denn ursprünglich war der Titel im Frühjahrsprogramm geplant. Nun wurde er wegen der Ausstellung vorgezogen und, wie von Vertriebsleiter Jürgen Wohltmann zu hören war, vom Handel gut geordert.

Lieselotte Kugler, die Direktorin des Museums begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter die Fotografin Susanne Schapowalow und Schauspieler wie Judy Winter, Barbara Schöne, Irm Hermann und Gilbert von Sohlern, die in dem Buch porträtiert sind.

Die Idee zu dem Projekt hatte Wilhelm W. Reinke. Der Wahlberliner holte in den vergangenen zehn Jahren 50 prominente Zeitgenossen, die in Berlin leben oder der Stadt in irgendeiner Weise verbunden sind, vor seine Kamera. Er gehe ehrlich an seine Arbeit, erzählte Reinke. Ihm gehe es nicht darum jemanden zu verletzen oder zu entlarven. Wichtig sind dem Fotografen dabei Gesicht und Hände der Porträtierten.

Reinke hat er die Prominenten aber nicht nur fotografiert, er führte auch Gespräche mit ihnen. Und so erfahren die Leser auch deren persönliche Ansichten und Geschichten über Berlin und über die Kunst in der Stadt. Die Texte der Ausstellung und des Bildbandes seien eine Anregung, die Stadt neu zu erkunden, betonte Lieselotte Kugler. Die eindringlichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen sind noch bis Ende Januar 2010 in ihrem Museum zu sehen.

ML

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