Bastei Lübbe AG Halbjahresbericht: Anteil der Digitalumsätze steigt auf 28 Prozent / Wachstum im Non-Book

Die Bastei Lübbe AG hat heute ihren als AG vorgeschriebenen Halbjahresbericht für den Zeitraum 1. April bis 30. September 2015 vorgelegt. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2015/2016 erwirtschaftete die Kölner Mediengruppe einen Umsatz in Höhe von 47,4 Mio. Euro nach 49,2 Mio. Euro im Vorjahr. Mit einem „moderaten Rückgang um 3,6 % lag der Konzernumsatz im Rahmen der internen Planungen“.

Weiter gemeldet: „Das Konzern-EBITDA verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 7,9 Mio. Euro nach 3,0 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Konzern-EBIT stieg auf 6,1 Mio. Euro nach 1,6 Mio. Euro im Vorjahr. Das Periodenergebnis erreichte 5,0 Mio. Euro nach 0,2 Mio. Euro im Vergleichszeitraum. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2015/2016 auf 0,38 Euro nach 0,03 Euro im Vorjahreshalbjahr.

Das Segment „Buch“ verzeichnete im ersten Halbjahr 2015/2016 plangemäß einen Umsatzrückgang auf 20,8 Mio. Euro nach 24,9 Mio. Euro in der Vorjahres-Vergleichsperiode. Der Rückgang ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr Spitzentitel bereits im September ausgeliefert wurden, während ein Großteil der Auslieferungen im laufenden Jahr erst im Oktober erfolgte. Das Segment „Romanhefte und Rätselmagazine“ erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz von 4,8 Mio. Euro nach 5,2 Mio. Euro im Vorjahr. Das Segment „Non-Book“ konnte einen deutlichen Anstieg der Umsätze auf 8,3 Mio. Euro nach 6,1 Mio. Euro im Vorjahr erwirtschaften. Der Umsatz im Segment „Digital“ verzeichnete im ersten Halbjahr 2015/2016 einen leichten Anstieg auf 13,5 Mio. Euro nach 13,0 Mio. Euro in der Vorjahres-Vergleichsperiode. Der Anteil der digitalen Umsätze lag damit in den ersten sechs Monaten bei 28 % im Vergleich zu 26 % im Vorjahr.

Die Bilanzsumme ist im Berichtszeitraum von 124,3 Mio. Euro zum 31. März 2015 auf 117,0 Mio. Euro zum 30. September 2015 gesunken. Das Eigenkapital ohne die Eigenkapitalanteile fremder Gesellschafter betrug 59,1 Mio. Euro nach 58,0 Mio. Euro zum 31. März 2015. Dabei wurde die Dividenden-Ausschüttung in Höhe von rund 4 Mio. Euro durch das Periodenergebnis von rund 5 Mio. Euro überkompensiert.“

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