Bastei Lübbe zufrieden mit Umsatz- und Gewinnwachstum

Bastei Lübbe AG hat im Geschäftsjahr 2013/2014 auf breiter Basis ein Umsatz- und Gewinnwachstum erzielt. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum um 9,4 Prozent auf 107,5 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen legte auf 14,9 Millionen Euro zu. Unterm Strich fiel der Jahresüberschuss mit 9,1 Millionen Euro um 14,5 Prozent höher aus als im Vorjahr.

„Wir blicken auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2013/2014 zurück und konnten damit den positiven Trend der vergangenen Jahre fortsetzen. Unsere Wachstumsstrategie zahlt sich aus“, erklärt Thomas Schierack, CEO der Bastei Lübbe AG.

Die positive Umsatzentwicklung erstrecke sich über alle Segmente, kommentiert Schierack den Umsatzsprung von 98,3 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr 107,5 Millionen Euro. So legten die Erlöse im umsatzstärksten Segment „Buch“ um 8,4 Prozent auf 85,8 Millionen Euro zu. In den Segmenten „Romanhefte/Rätselmagazine“ und bei „Non-Book“ lagen die Umsatzzuwächse mit 18,4 Prozent (auf 10,2 Mio. Euro) beziehungsweise 9,0 Prozent (auf 11,5 Mio. Euro) sogar noch höher.

Fortsetzen konnte Bastei Lübbe auch die Entwicklung im Geschäft mit elektronischen Me-dien, einem der großen Wachstumspfeiler des Medienkonzerns: „Der Anteil der digitalen Produkte am Gesamtumsatz hat sich in den letzten Jahren nahezu jährlich verdoppelt. Rechnet man die digitalen Audioumsätze hinzu, beträgt der digitale Anteil am Gesamtum-satz bereits mehr als 14,5 Prozent. Diesen Bereich werden wir kontinuierlich ausbauen. Hierzu werden mittelfristig auch unsere beiden jüngsten Mehrheitsbeteiligungen Daedalic Entertainment GmbH und BookRix GmbH & Co. KG, die wir nach dem Bilanzstichtag im Mai 2014 erworben haben, entscheidend beitragen“, so der Bastei-Lübbe-CEO.

Dass Bastei Lübbe profitabel wächst, macht der Blick auf das Ergebnis vor Zinsen und Er-tragssteuern (EBIT) deutlich, das noch stärker als der Umsatz stieg: Im Geschäftsjahr 2013/2014 lag das EBIT mit 14,9 Millionen Euro um 24,7 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres (12,0 Mio. Euro). Besonders stark war hier der Zuwachs im Bereich „Buch“ (plus 49,2 Prozent auf 14,6 Millionen Euro). Auch das Segment „Romanhefte/Rätselmagazine“ legte zu (um 5,5 Prozent auf 1,1 Millionen Euro), während das Segment „Non-Book“ einen Verlust von 0,8 Millionen Euro verzeichnete (nach einem Plus von 1,1 Millionen Euro im Vorjahr).

Die Bilanzsumme belief sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 108,1 Millionen Euro nach 88,8 Millionen Euro zum 31. März 2013. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der im Oktober 2013 im Rahmen des Börsengangs durchgeführten Kapitalerhöhung. Das Eigenkapital erhöhte sich von 26,8 Millionen Euro im Vorjahr auf 52,1 Millionen Euro zum 31. März 2014, die Eigenkapitalquote stieg von 30,2 auf 48,1 Prozent. Der operative Cashflow erhöh-te sich auf 11,1 Millionen Euro (Vorjahr: 1,6 Millionen Euro).

Wie zum Börsengang angekündigt, plant Bastei Lübbe eine nachhaltige Dividendenstrategie. Daher sollen Aktionäre am positiven Jahresergebnis angemessen beteiligt werden, kündigt Bastei-Lübbe-CEO Thomas Schierack an: „Wir haben eine aktionärsfreundliche und nachhaltige Dividendenpolitik in Aussicht gestellt. Nun möchten Vorstand und Aufsichtsrat der Bastei Lübbe AG die Anteilseigner an der erfreulichen Entwicklung des Unternehmens teilhaben lassen und werden der ordentlichen Hauptversammlung am 17. September vor-schlagen, eine Dividende in Höhe von 0,28 Euro auszuzahlen.“ Dies soll keine Einmalzah-lung bleiben, sondern der Beginn der kontinuierlichen Dividendenstrategie sein. „Auch künftig möchten wir 40 bis 50 Prozent des ausschüttungsfähigen Jahresüberschusses an unsere Aktionärinnen und Aktionäre auszahlen, wenn die Ausschüttungen mit einer langfristigen und nachhaltigen Geschäftsentwicklung vereinbar sind“, so Schierack weiter.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Bastei Lübbe ein moderates Wachstum beim Umsatz und ein EBIT auf Vorjahresniveau. Als Wachstumstreiber werde der Prognose des Un-ternehmens nach das Segment „Buch“, insbesondere der digitale Bereich fungieren. Während für den Bereich der Romanhefte und Rätselmagazine ein stabiler Verlauf erwartet wird, sollte auch das Segment „Non-Book“ ein leichtes Wachstum zeigen. „Die Auslandsumsätze, insbesondere aus den angedachten Joint Ventures China und Amerika werden voraussichtlich erst im Geschäftsjahr 2015/2016 zum Tragen kommen. Daraus resultierende Anlaufkosten werden jedoch das Ergebnis des jetzt laufenden Geschäftsjahres belasten“, erklärt Schierack.

Grundsätzlich erwartet er eine kontinuierliche Steigerung der Geschäftsentwicklung 2014/2015. „Das erste Quartal wird bei Umsatz und Ergebnis nicht an das Niveau des Vor-jahresquartals anknüpfen können. Im ersten Quartal 2013/2014 war ein hoher Umsatz- und Ergebnisbeitrag aus dem im Mai 2013 veröffentlichten Bestseller Inferno von Dan Brown enthalten, der allein rund neun Millionen Euro an Erlösen beisteuert – einen vergleichbaren Bestseller hat Bastei Lübbe im ersten Quartal 2014/2015 nicht veröffentlicht. Unserer Einschätzung gemäß werden die im ersten Quartal fehlenden Umsätze jedoch im Gesamtjahr 2014/2015 durch die erwarteten Mehrerlöse im zweiten und dritten Quartal überkompensiert. So erwarten wir insbesondere vom neuen Buch des Bestseller-Autors Ken Follett, das im zweiten Quartal 2014/2015 veröffentlicht wird, im weiteren Jahresverlauf einen signifikanten Umsatz- und Ergebnisbeitrag“, so Schierack.

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