Berlin: Der Alexander Verlag feierte sein 25-jähriges Jubiläum

Vor genau 25 Jahren, 1983, erschien das erste Buch im Verlag von

Alexander und Stefan Wewerka

Alexander Wewerka, ein Gedichtband einer Freundin. Kurz darauf folgte die Neuauflage von Peter Brooks „Der leere Raum“, ein Erfolgstitel, der bis heute im Programm ist, und nach wie vor als eines der besten und wichtigsten Bücher über das moderne Theater gilt.

Das Jubiläum wurde am Freitagabend mit Freunden, Buchhändlern, Medien- und Kulturschaffenden in den geräumigen Erdgeschossräumen des Verlags in Berlin Charlottenburg gefeiert. Alexander Wewerka und sein inzwischen 4-köpfiges Team hatten ihre Schreibtische leer geräumt und zeigten statt dessen die Best- und Steadyseller der Produktion, von denen einige bereits ihre neunte Auflage erleben. Bis heute liegt der Programmschwerpunkt des Verlags auf Büchern über Theater und Film, bis heute ist Wewerka beim Büchermachen nur seinen persönlichen Interessen verpflichtet, „gepaart mit einem gewissen Missionarseifer und Mitteilungszwang“, wie er sagt. Als zweites Standbein führte der Verleger vor sechs Jahren eine Krimireihe ein und 2004 begann er mit der Jörg-Fauser-Edition, die nun fast abgeschlossen ist.

Die Freunde des Krimiautors Ross Thomas kamen gestern voll auf ihre Kosten. Sie erlebten nicht nur eine Audio-Installation mit den legendäre Politthrillern aus der Ross-Thomas-Edition, im Gasthaus nebenan wurde auch der Film „Bad Company“ (USA 1995) gezeigt, für den Ross Thomas das Drehbuch schrieb. Unter den Gästen war auch Wewerkas Vater. Dem Künstler Stefan Wewerka wird im Oktober anlässlich seines 80. Geburtstags ein Band der Reihe Nahaufnahme gewidmet, in der internationale Künstler und ihr Werk vorgestellt werden. Mehr noch: Wer sein Schaufenster oder einen Büchertisch mit Titeln aus dem Verlag dekoriert, kann eine signierte Stuhlbank von Stefan Wewerka, gewinnen (s. BuchMarkt 7/2008).

Zum Logo wählte Alexander Wewerka übrigens einen Holzschnitt von Roland Topor: ein über ein Gehirn rasender Skiläufer. Und so sorgte sich Wewerka am Freitag auch um seine Gäste, konzentriert und immer in Bewegung.

Der Verlag im Internet: www.alexander-verlag.com

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