Berlin: Festakt zum Abschluss der „Tschechischen Bibliothek“ in der DVA

Mit einem Empfang im Schloss Bellevue würdigte gestern Bundespräsident Horst Köhler, den erfolgreichen Abschluss der „Tschechischen Bibliothek“, ein Ereignis, das

Joachim Rogall, Thomas Rathnow und die Heraus-
geber Jiří Gruša und Hans Dieter Zimmermann (v. l.)

abends in der Tschechischen Botschaft gefeiert wurde. Seit 1999 erschienen in der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA) insgesamt 33 Bände Prosa, Lyrik und Philosophie aus Tschechien – zuletzt in diesem Frühjahr die Reisebilder von Jan Neruda „Die Hunde von Konstantinopel“. Zehn Jahre Arbeit und eine Million Euro Fördermittel der Robert Bosch Stiftung stecken in dem ehrgeizigen Projekt [mehr…].

„Der DVA ist daran gelegen, mit ihren Büchern und Autoren zum Verständnis und zur Verständigung in Europa beizutragen. Unsere Tschechische Bibliothek leistet dies in besonderem Maße und zwar mit einer beeindruckenden Vielfalt an literarischen und philosophischen Titeln“, so Thomas Rathnow, Verlagsleiter der DVA, über die Edition, die das Interesse an der tschechischen Literatur bei einem größeren Publikum wecken soll. Mit der Tschechischen Bibliothek habe nun niemand mehr eine Ausrede, die Literatur unseres Nachbarlandes nicht zu kennen, meinte Joachim Rogall von der Robert Bosch Stiftung. Die szenische Lesung aus ausgewählten Werken, darunter die Briefe von Božena Němcová „Mich zwingt nichts als die Liebe“, machte jedenfalls neugierig auf mehr.

Informationen unter: www.tschechische-bibliothek.de

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