Britische Investorengruppe um VSS will weiter in Deutschland einkaufen – Auch Fachverlage im Visier

Wie dpa meldet, will der neue Besitzer des Berliner Verlags, die Investorengruppe um den Briten David Montgomery und das US-Unternehmen Veronis Suhler Stevenson (VSS) in diesem Jahr mindestens einen weiteren deutschen Verlag kaufen.

„Wir investieren im deutschsprachigen Raum 300 bis 400 Millionen US-Dollar“, wird VSS-Manager Johannes von Bismarck gegenüber der Welt zitiert. Namen nannte Bismarck nicht, indes gibt es Gerüchte um ein Interesse an der Sächsischen Zeitung.

Die Investorengruppe um Montgomery hatte Anfang Dezember den Berliner Verlag (Berliner Zeitung, Berliner Kurier, tip) gekauft. Ende Januar übernahm die Gruppe auch die Hamburger Morgenpost.

Auch Fachverlage seien für VSS von Interesse, wird Bismarck weiter zitiert. Hierfür würden gesonderte Unternehmensplattformen gegründet. Insgesamt wolle das US- Unternehmen VSS mit seinem aktuellen Fonds von 1,25 Milliarden US- Dollar in der Medienbranche zusammen mit Partnern und Banken weltweit bis zu fünf Milliarden US-Dollar investieren. Näheres zu den Zielen der Expansion wurde indes noch nicht bekannt.

CT

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