C.H. Beck erwirbt DIKE

Die Münchner Verlagsgruppe C.H. Beck erwirbt die DIKE Verlag AG (Zürich) und die DIKE Zeitschriften AG (St. Gallen) und stärkt damit ihre Marktposition unter den juristischen Fachverlagen der Schweiz.

Der Gründer und bisherige Mehrheitsaktionär von DIKE, Professor em. Ivo Schwander, und sein Mitgesellschafter Bénon Eugster hatten sich im Sinne einer frühzeitigen Nachfolgeregelung zum Verkauf entschlossen. Sie erwarten unter dem neuen Dach eine kontinuierliche und kompetente Fortführung des DIKE-Verlagsprogramms und seiner renommierten Kommentarwerke und Lehrbücher, Zeitschriften und wissenschaftlichen Schriftenreihen.

Die Beck-Gruppe ist mit Helbing & Lichtenhahn bereits seit 1998 auch in der Schweiz vertreten. Helbing & Lichtenhahn ist unter anderem bekannt für seinen Basler Kommentar und dessen Westschweizer Pendant, den Commentaire romand.

DIKE wird auch unter dem neuen Eigentümer als selbständige Marke erhalten bleiben, der Standort in Zürich wird fortgeführt. In administrativen Bereichen werden die Verlage Helbing & Lichtenhahn und DIKE eng zusammenarbeiten. Zudem ist geplant, dass die erst kürzlich vom Basler Verlag gestartete Online-Datenbank legalis.ch um Inhalte aus dem DIKE-Programm erweitert wird. Ivo Schwander wird auch nach dem Verkauf die Schriftleitung der juristischen Zeitschrift AJP (Aktuelle Juristische Praxis) innehaben und gemeinsam mit Bénon Eugster beim weiteren Ausbau des DIKE-Buchprogramms mitwirken. Jérôme Voumard wird bei DIKE die Programmleitung übernehmen.

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