Christian Strasser zu seiner Rückkehr

Im Vorjahr hat er sich „endgültig zurückgezogen. Jetzt hat er in München den Scorpio Verlag gegründet, der zur Buchmesse Leipzig mit einem einzigen Buch startet [mehr…] – Anlass für DREI FRAGEN an Christian Strasser:

Sie haben beim Verkauf von Pendo deutlich gemacht, dass Sie mit der Verlegerei abgeschlossen haben. Was hat Sie so bewegt, dass Sie Ihre Meinung geändert haben?

Christian Strasser

Christian Strasser: Deswegen heißt mein erstes Buch auch „Die Welt im Umbruch:“Die dramatischen Veränderungen in der Welt, deren äußeres Zeichen die sogenannte Finanzkrise ist, hat mich nicht ruhen lassen. Und da ich seit Jahren die Rhythmen des Geschehens auf dem Planeten verfolge und zu verstehen versuche, fühle ich mich aufgerufen, diesen vor uns liegenden Prozess der Transformation thematisch zu begleiten.

Eine Verlagsgründung aber heißt, Sie werden sich doch dem Produktionszwang den Sie immer auch angegriffen haben, wieder aussetzen.

Im Gegenteil. Ich werde mich auf wenige, wichtige Bücher im Jahr beschränken. Das werden sicher nicht mehr als fünf oder sechs – eher nur drei oder vier.

Sie wussten Ihr Berufsleben lang, dass der Markt mit solchen Einzelkämpfern nichts mehr anfangen kann, was Sie ja auch bewegt hatte, eine große dritte Kraft im Markt zu schmieden.

Die Bücher von Scorpio werden in einer gut funktionierenden Vertriebsgemeinschaft betreut. Dazu bewegen sie sich im spirituellen Bereich und wenden sich an ein suchendes, sehr spezielles Publikum. Dazu aber glaube ich, dass meine Themen auch ein großes Publikum erreichen können, denn sie berühren die Menschen kraftvoll in ihrem Inneren.

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