Random House verliert in Streit über E-Book-Rechte

Auch in zweiter Instanz hat der US-Verlag Random House eine Niederlage gegen den E-Book-Anbieter Rosetta Books hinnehmen müssen. Random House hatte im Februar vergangenen Jahres gegen Rosetta Books geklagt, weil dieser acht Bücher von Random-House-Autoren elektronisch neu aufgelegt hatte. Der Verlag sah darin seine Rechte an den Büchern verletzt.

Rosetta Books besitzt jedoch rechtmäßige Verträge mit den Autoren, wie das Gericht jetzt abermals befand. Möglich wurden diese Verträge, da Random House sich zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung der Bücher lediglich die Rechte für eine Print-Veröffentlichung sicherte.

Random House hatte seine Klage gegen Rosetta Books damit begründet, dass ein E-Book lediglich eine andere Art eines Buches sei und man deshalb die Rechte dafür bereits besitze. Die Richter folgten nun jedoch abermals der Argumentation der Rosetta-Books-Anwälte, nach der ein E-Book eine neue Nutzungsform und nicht mit einem Buch zu vergleichen sei. Solche Nutzungsformen müssten jedoch ausdrücklich in den Verträgen aufgeführt sein.
Random-House will in die nächste Instanz gehen.

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.